Im Museum, zwischen temporären Ausstellungen und archäologischen Stätten
Bei den Bauarbeiten für das Archäologische Nationalmuseum in Reggio Calabria im Jahr 1932 wurde eine große Nekropole aus hellenistischer Zeit entdeckt. Die Gräber, die zwischen dem 4. und 2. Jahrhundert v. Chr. datiert werden können, sind von verschiedenen Arten: von einfachen Kisten aus Ziegeln bis hin zu aufwendigen Grabkammern aus Backstein. Auf dieser Ausstellungsebene findet der Besucher auch das Lapidarium mit monumentalen Inschriften, architektonischen Fragmenten und Funden aus den griechischen und römischen Städten Kalabriens. Der Plan beherbergt auch Wechselausstellungen, die das Museumserlebnis mit thematischen und interdisziplinären Parcours bereichern.
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TicketAlte Grabstätten, Epigraphien und Ausstellungen
Die Nekropole unter dem Museum
Etwa hundert Gräber aus dem 4. bis 2. Jahrhundert v. Chr. wurden beim Bau der Fundamente des Museums entdeckt. Sie erzählen von Leben und Tod im hellenistischen Rhegion. Einige der in den Gräbern gefundenen Fundstücke sind auf der Ebene D ausgestellt. Die Ehrenamtliche des Touring Club Italiano di Reggio Calabria betreut den Aufnahmedienst an der Nekropole, der am Mittwoch stattfindet, Freitag, Samstag und Sonntagmorgen sowie am ersten Sonntag im Monat auch nachmittags.
Das Lapidarium sammelt Inschriften, Marmorsockel, Kapitelle, Säulen und dekorative Fragmente von öffentlichen und privaten Gebäuden aus ganz Kalabrien. Dieser Kern begann 1882, anlässlich des Besuchs des deutschen Historikers Theodor Mommsen in Reggio Calabria, und wurde durch die archäologischen Ausgrabungen bereichert. Die meisten Epigraphen sind heute aus dem Zusammenhang gerissen, bieten aber einen wertvollen Einblick in die griechische und römische Gesellschaft.
temporäre Ausstellungen
Die E-Level beherbergt auch temporäre Ausstellungen, ein integraler Bestandteil der Mission des Museums, die Kultur in all ihren Ausdrucksformen zu fördern und das archäologische Erbe aufzuwerten. Thematische Ausstellungen, multimediale Installationen und interdisziplinäre Parcours bieten dem Besucher neue Interpretationen der kollektiven Identität. Die Ausstellungen ändern sich regelmäßig und sind so konzipiert, dass sie mit dem Gebiet in Dialog treten, verschiedene Zielgruppen einbeziehen und immersive und bewusste Erfahrungen bieten.